Sie befinden sich hier: Aktuelles
26.11.2009

Spezialisierte Behandlung schmerzhafter Arthrosen der Hände


Die Hände sind das aufwendigste und vielseitigste ?Werkzeug? des menschlichen Bewegungsapparates. Sind sie gesund, ermöglichen sie präzise Greiffunktionen und Tätigkeiten  von feinem Streicheln bis hin zu kräftigem Zupacken.

Ist ihre Funktion jedoch durch Schmerzen, Fehlstellung, Beweglichkeitseinschränkung oder Kraftminderung gestört ergeben sich erhebliche Einschränkungen im beruflichen wie privaten Alltag. Oft werden dann Ersatzgriffe oder Hilfsmittel angewendet, oder schmerzhafte Tätigkeiten bewusst vermieden.

Die Ursachen für solche Störungen finden sich häufig in Verschleißerscheinungen, so genannten Arthrosen der Hand- und Fingergelenke. Sie äußern sich in allmählich zunehmenden, meist belastungsabhängigen Beschwerden und Beweglichkeits-einschränkungen sowie einem Anlaufschmerz am Morgen nach dem Aufstehen oder in der kalten Jahreszeit.

Warum jemand an einer Arthrose der Hände erkrankt lässt sich oft nicht klären. Unfälle mit Schädigung der Gelenke, langfristige Überbelastung in Sport oder Handwerk, eine Vererbung oder ein vorbestehendes Rheuma finden sich jedoch oft in der Vorgeschichte des Patienten. Frauen sind wegen allgemein schwächer ausgeprägten Gelenken und hormonellen Veränderungen deutlich häufiger  betroffen als Männer.

Bei 33% der Frauen in den Wechseljahren lassen sich z.B. Veränderungen der Daumen-sattelgelenke nachweisen. Stechende Schmerzen des Daumens beim kräftigen Greifen z.B. eines schweren Aktenordners, dem Öffnen eines Marmeladenglases oder Auswringen eines Feudels stellen erste Symptome dar. Im weiteren Verlauf kommen dann stärkere Bewegungseinschränkungen und eine zunehmende Fehlstellung des Daumens hinzu. Die Gebrauchsfähigkeit sinkt damit stetig.

Schmerzhafte Verformungen, Knotenbildung oder Abweichungen der feinen Fingergelenke sind deutliche Zeichen deren Verschleißes.
Arthrosen der Handgelenke finden sich häufiger bei Männern und zeigen sich durch eine Verplumpung des Gelenkes und die typischen belastungsabhängigen Beschwerden. Oft liegen unerkannte Verletzungen der Kapsel und Bänder oder stattgehabte Knochenbrüche der Speiche, Elle oder der Handwurzelknochen zu Grunde.

Die Diagnose einer Arthrose kann in der Regel durch eine gezielte Handchirurgische Untersuchung und eine konventionelle Röntgenuntersuchung gestellt werden. Das Ausmaß der Verschmälerung des Gelenkspaltes, der vermehrten Einlagerung von Knochen und die Bildung von Randzacken und Knochenabrieb führen zur Klassifizierung der Arthrose.
Die spezifische Behandlung erfolgt nach einer exakten Diagnosestellung und richtet sich natürlich nach der Klassifikation.

In frühen Stadien wird konservativ mit Medikamenten und Orthesen behandelt, in fortgeschrittenen Stadien durch spezialisierte Therapien wie knorpelfördernde Gelenkinjektionen oder operative Eingriffe. Moderne handchirurgische Verfahren ermöglichen die gezielte und effektive Behandlung der geschädigten Gelenke unter Erhalt der Beweglichkeit und Beseitigung des Schmerzes.
Dr. med. Andreas Häring ist spezialisierter Handchirurg, einer der längsten Ausbildungen in der Medizin, und bietet in seiner Praxis eine Spezialsprechstunde für Arthrosen der Hand. Die Behandlungsabläufe richten sich nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie. Als Gesellschafter der Medbaltic-Gruppe, einem gemeinschaftlichen Zusammenschluss unterschiedlicher Spezialisten des Bewegungsapparates kann er auch interdisziplinäre Behandlungsstrategien anbieten. Die Medbaltic-Gruppe führt ihre stationären Operationen im Sankt.-Elisabeth-Krankenhaus durch wo in enger Kooperation mit der Anästhesie sichere, schmerzfreie und  schnelle Ergebnisse realisiert werden können.

Ansprechpartner:
Dr Andreas Häring
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Handchirurgie

Ärztehaus am Sankt Elisabeth Krankenhaus
Königsweg 14
24103 Kiel
Tel. 0431-63483