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Regeln und überlieferte Worte der heiligen Elisabeth

Die Heilige Elisabeth, Pfarrkirche St. Stephanus, Wasseralfingen
13: Die Heilige Elisabeth, Sieger Köder, Altar-Malerei, Pfarrkirche St. Stephanus, Wasseralfingen
Heilige Elisabeth, Kapelle Provinzhaus
14: Heilige Elisabeth, Kyrilla Spiecker, (Mosaik auf der Außenseite Kapelle Provinzhaus, Berlin), Ordensgemeinschaft St. Benedikt
Hl. Elisabeth, Eisenach
15: Hl. Elisabeth, Eisenach (1931, Rhöner Schnitzplastik)
  1. Ertrage geduldig Verachtung in freiwilliger Armut!
  2. Lass dir die Demut am Herzen liegen!
  3. Lass fahren menschlichen Trost und Lüste des Fleisches!
  4. Sei barmherzig gegen den Nächsten!
  5. Habe Gott stets in deinem Herzen und in deinen Gedanken!
  6. Danke Gott dafür, dass er dich durch seinen Tod von der Hölle und dem ewigen Tod erlöst hat!
  7. Weil Gott vieles für dich gelitten hat, so trage auch dein Kreuz geduldig!
  8. Weihe dich, Körper und Seele, ganz deinem Gott!
  9. Erinnere dich oft daran, dass du das Werk der Hände Gottes bist, und bestrebe dich daher, dass du auf ewig mit Gott vereinigt werden könntest!
  10. Was du willst, das dir die Menschen tun, das tue du auch ihnen!
  11. Denke immer daran, wie kurz des Menschen Leben ist und dass die Jungen so gut wie die Alten sterben. Darum strebe immer nach dem ewigen Leben!
  12. Bereue immer deine Sünden, und flehe zu Gott, dass er sie dir vergebe!

"Ich liebe nichts, als einzig und allein Christus."

"Ich weiß den Herrn um nichts anderes zu bitten, als dass sein Wille geschehe."

"Herr, so willst Du mit mir sein und ich will mit Dir sein und niemals von Dir getrennt werden."

"Der Herr ist nahe, betrübt ihn nicht."

"Gern müssen wir Leiden erdulden, sind wir doch wie Schilf, das am Flussufer wächst. Schwillt der Fluss, so beugt sich das Schilf und taucht unter, und das Wasser fließt darüber hinweg, ohne es zu verletzen. Hört aber das Hochwasser auf, so richtet sich das Schilf wieder empor und wächst in seiner Kraft fröhlich und erquickt weiter."

"Wie kann ich eine goldene Krone tragen, wenn der Herr eine Dornenkrone trägt. Und Er trägt sie für mich."

"Ich schließe Ludwig in meine Liebe zu Gott ein, und ich hoffe, dass Gott, der die Ehe geheiligt hat, uns ein ewiges Leben gewähren wird."

"Seht, ich habe es immer gesagt, man muss die Menschen froh machen.

"Wenn es am schönsten ist, will ich um Gottes willen verzichten."

"Wir müssen das, was wir haben, froh und gerne geben."

"Ich zürne denjenigen nicht, die mich verleugnen und verachten, denn Gott ist meine ganze Liebe."

Gebet der heiligen Elisabeth:

"Herr, ich danke Deiner großen Gnade und Barmherzigkeit, dass Du Deiner armen Magd ihren großen Wunsch erfüllt und mich in meiner schweren Trübsal dadurch getröstet hast, dass ich die Gebeine meines lieben Bruders und Freundes noch sehen durfte. Wahrlich, ich habe ihn von ganzem Herzen geliebt, mehr als alles auf Erden. Aber ich klage nicht darüber, dass er sich Dir geopfert hat und nach Deinem Willen, um dem Heiligen Lande zu helfen, in der Fremde den Tod fand. Herr, Du weißt es: läge es in Deinem göttlichen Entschluss, so wäre mir sein Leben, seine süße Nähe und sein liebes, frohes Antlitz lieber als alle Freude, Wonne, Ehre und Wollust dieser Welt. Ich wollte gern alle meine Tage in Armut mit ihm betteln gehen, könnte ich nur seine geliebten Züge wiedersehen und seinen liebreichen Umgang genießen. Aber gegen Deinen göttlichen Willen, mein liebster Herr, begehre ich nichts. Ich befehle ihn und auch mich Deinem göttlichen Willen. Ich wünsche nicht, dass er noch lebte, wenn dieser Wunsch auch nur um eines Haares Breite gegen Deinen göttlichen Willen verstieße!"