Medizinische Fachausdrücke für Sie erklärt
- Harninkontinenzoperationen
- Definition von: Harninkontinenz: unwillkürlicher Urinabgang
Stressinkontinenz (Belastungsinkontinenz): Urinverlust bei Druckerhöhung im Bauchraum, z.B. bei körperlicher Anstrengung, Husten, Niesen oder Pressen, ohne Harndrang zu verspüren. Urge-Inkontinenz (Dranginkontinenz, ungehemmte Blase): plötzliches Verspüren eines zwanghaften, imperativen Harndrangs, so dass oft die Toilette nicht mehr erreicht werden kann. Ursache ist eine neurogene Störungen des Verschlusses der Harnblase, z.B. bei bei Schädigungen des Rückenmarkes, Blasenentzündungen, Nierensteinleiden. Reflexinkontinenz (neurogene Blase): die Verbindung zwischen Gehirn und und den für die Blasenfunktion zuständigen Rückenmarkszentren ist gestört, z.B. bei Querschnittslähmung. Überlaufinkontinenz: bei Verengung des Harnblasenausgangs, z.B. bei Prostatavergrösserung, weitet sich die Blase aus und kann sich nicht mehr zusammenziehen. Bei maximaler Füllung "läuft die Blase über". Extraurethrale Inkontinenz: kann beispielsweise bei einer Fistel zwischen Blase und Vagina auftreten. http://www.biorama.ch/biblio/b80gloss/glossarh.htm

